1. Mai – 29. Juni 2008

t o r h a u s p r o j e k t e   Teil 2

ROOMING / LAND´s END

Ausstellung und Konferenz auf Burg Eisenhardt

ein Projekt des Netzwerks RAUMUMORDNUNG

Teilnehmende Organisationen:

LandKunstLeben e.V. Steinhöfel
atelier havelblick / WerkFreunde Strodehne e.V.Strodehne
Institut zur Entwicklg. des ländlichen Kulturraums e.V. Baruth
Slubfurt e.V Frankf./ O., iwf-institut für weisse zone forschung
Urban Art / Kula e.V. Berlin/Polen
Kunstpflug e.V. Baitz
Gast: Snapshot Island

30./31. Mai Symposium: Land´s End oder Lands Anfang ?

“To room” bedeutet soviel wie “sich einen Ort zu Eigen machen, aufteilen” oder auch “eine Unterkunft mit Komfort ausstatten”, “rooming” könnte man auch mit “wohnend” übersetzen.

Spielerisch verpackt als “Special Service” zeigt ROOMING Kulturschaffende, die als Multitalente in die Rolle von Reiseveranstaltern, Weinbauern oder Produktherstellern schlüpfen und aus den regionalen Möglichkeiten heraus neue Kulturangebote kreieren. Sie bieten ihre Projekte in Form von Schlafsettings, Dienstleistungs- und Informationsinseln an. Dazu gibt es jede Menge Informationen und Filme, die dokumentarische Einblicke in die Projektarbeit der teilnehmenden Künstlerinitiativen und in die gegenwärtige Kulturlandschaft des Landes verschaffen.

Die Ausstellung ROOMING ist eine ernst und zugleich hintergründig zu nehmende Werbemaßnahme des Netzwerks RAUMUMORDNUNG. Die Mitglieder des Netzwerks leben und agieren in sechs verschiedenen brandenburgischen Landkreisen und im deutsch-polnischen Grenzgebiet, wo sie seit Jahren ihre Projekte realisieren. Sie stimulieren den Lebens- und Kulturraum Brandenburg mit neuen Versuchsanordnungen und Wahrnehmungsgefügen und ordnen so den Raum “kulturell darin wohnend” um.

Die Ausstellung bildet den optischen Rahmen für das Symposium “Land´s End oder Lands Anfang ?

Sollen – und wenn, wie können Kunst und Künstler neue Perspektiven schaffen und ihr kulturelles Kapital in konkreten Räumen verorten?  Mit Kulturpolitikern, Projektentwicklern, Gesellschaftswissenschaftlern und ländlichen Initiatoren wird in einer zweitägigen öffentlichen Konferenz darüber debattiert, welche Funktion die zeitgenössische Kunst in der gegenwärtigen brandenburgischen Kulturlandschaft (im Irgendwo zwischen Provinz und Metropole) einnehmen kann.

Das Netzwerk RAUMUMORDNUNG wurde 2007 von in und über Brandenburg hinaus agierenden Kunstinitiativen gegründet.

Information:  www.raumumordnung.net

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Info   t o r h a u s p r o j e k t e

Mit dem Ausstellungszyclus t o r h a u s p r o j e k t e  schuf der Verein Kunstpflug e.V. in den Jahren 2008 und 2009 auf der Burg Eisenhardt in Belzig einen markanten Kunststandort im Südwesten des Landes Brandenburg.

Die  t o r h a u s p r o j e k t e  verankerten sich durch impulsgebende, künstlerische Konzepte in der Kulturlandschaft des Landes Brandenburg. Die Projektreihe präsentierte wesentliche zeitgenössische, künstlerische Positionen. Den Programmschwerpunkt bildeten Werke aus den Bereichen Installationskunst, Klang- und Medienkunst, die im Fokus des internationalen, aktuellen Kunstbegriffs stehen.

Die großzügigen, repräsentativen Kunsträume in der Belle Etage des spätgotischen Torhauses der Burg Eisenhardt boten ideale Bedingungen und einen reizvollen Kontrast für zeitgenössische Kunst.

Veranstalter: Kunstpflug e.V. in Kooperation mit dem Netzwerk Raumumordnung

Organisation der Ausstellung: Susken Rosenthal
Organisation der Konferenz: Gabriele Konsor

Förderer:

Europäischer Sozialfonds Regionalbudget II für Potsdam-Mittelmark (Ausstellung)
MBJS Land Brandenburg (Konferenz)