10.  – 19. Mai 1997

Belziger Kunsttage

KÖNNTE KUNST ….

Installationen und Performances im Stadtraum von Belzig im 1000sten Jubiläumsjahr der Stadt

Könnte Kunst im heutigen Belzig, einer emsigen kleinen Kreisstadt zwischen Stadterneuerung, Alltagsstress, Kurbetrieb und der Melancholie der DDR-Vergangenheit, eine Blüte treiben, einen kreativen Impuls setzen ?

Im Rahmen der ersten Belziger Kunsttage zeigten internationale Künstler Installationen und Performances. Es entstand ein Parcours -eine Art Kunstpfad- durch die Stadt Belzig, auf dem Einheimische und Besucher auf Entdeckungsreise gehen und den Stadtraum als Kunstraum erleben konnten – im Alltag das Unalltägliche findend. Die Begegnung mit Kunst wurde zugleich zu einer Begegnung mit 1000 Jahren Belziger Geschichte.

Die Arbeiten wurden auf dem Marktplatz, im 1000jährigen Burgturm, im ehemaligem Festsaal einer HO-Gaststätte, in einer modernen Einkaufspassage am Busbahnhof, im Altenheim zum Heiligen Geist, im Ratssaal und an weiteren unüblichen Orten aufgebaut.

Zum Projekt ist ein Katalog erschienen.

Installationen
Marek Chlanda
Felix Hess
Hans Peter Kuhn
Otis Laubert
Ute Mahling
Fred Pommerhen
Susken Rosenthal
Christine Schlegel
Andrea SunderPlassmann

Performances
Die Audio Gruppe/Benoit Maubrey
Hanna Frenzel
KlangFormArten
Eric Staller

Eröffnungsrede
Christine Hoffmann

Katalogtext
Katja von der Bey

Konzept/Organisation
Susken Rosenthal

Förderer
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Stiftung Kulturfonds
Stadtverwaltung Belzig
Landkreis Potsdam-Mittelmark
und private Sponsoren